© Dr. med. dent. Michael Leu.
Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Website darf nicht kopiert werden ohne die Genehmigung von
Dr. med. dent. Michael Leu.
Patientenberichte
 

"Mein Leben hat sich seitdem grundsätzlich geändert."


Frau N.B. aus Nordrhein-Westfalen schrieb am 30. April 2009:


Seit ich ein Kind bin, beherrschte mich ständig eine Frage: Warum haben andere so schöne Zähne und ich nicht. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es mir in der Grundschule zum ersten Mal bewusst wurde und ich zu dieser Zeit schon fürchterliche Angst vorm Zahnarzt hatte.

Trotzdem quälte ich mich über die Jahre immer wieder zu den nötigen Terminen und musste mir mal gemeine Witze und auch die ein oder andere "Beschimpfung" anhören. Somit wurde die Angst und das Schamgefühl immer grösser und die letzten Jahre habe ich Zahnärzte ganz gemieden.

Mein Leben drehte sich nur noch um dieses Thema. Nachts ging ich schlafen und mein letzter Gedanke drehte sich um meine Zähne, Morgens Stand ich mit den gleichen Gedanken auf über den Tag hinweg versuchte ich diesen Gedanken zu verdrängen, was aber meist nicht möglich
war.

Mit der Zeit veränderte sich mein Leben immer mehr. Früher war ich begeisterte Skifahrerin, spielte Volleyball, war im Schwimmverein Und jedes Wochenende auf Partys. Die Sportaktivitäten z.B ließen zuerst nach, denn ich hatte Angst bei Stürzen einen meiner Zähne zu verlieren und mit der Zeit machte ich mich auch gesellschaftlich rar, denn Ich hatte Angst zu lachen. Es gibt aus den letzten 10 Jahren definitiv kein Foto auf dem ich lache. Ich habe einen sehr großen Freundeskreis und meine Probleme die letzten Jahre erfolgreich kaschiert, allerdings wurde auch dies immer komplizierter.

Das gleiche Problem hatte ich beruflich. Mit einer sehr guten Position in einem Lifestyle Unternehmen wurde es zunehmend schwieriger. Gespräche mit wohlhabenden Kunden wurden immer unangenehmer, denn ich war der festen Überzeugung, dass man mir mein Problem ansieht.

Obwohl ich oft weinend eingeschlafen bin, oft unkonzentriert war, vieles in meinem Leben nicht mehr bewältigen konnte, sich plötzlich andere Ängste aufbauten und es mir völlig bewusst war, dass es die Angst und Scham vorm Zahnarzt ist, die mich lähmte habe ich es nicht geschafft eine Praxis zu betreten.

Im November erlebte ich meine persönliche Katastrophe, für die ich heute dankbar bin. Ich war mit einer Freundin essen und merkte plötzlich wie vorne alle Zähne wackelten. In den Tagen darauf ergriff mich so die Panik, dass ich mich umbringen wollte. Da das dann doch keine gute Alternative war, surfte ich erst einmal im Internet.

Ich stiess auf die Internetseite Zahnarztangst.de und rief zitternd bei der angegebenen Nummer an. Ein Herr Herold war am Telefon und beruhigte mich. Unter Tränen berichtete ich Ihm von meiner Angst und er vermittelte sehr kurzfristig einen Termin in München. Kurz vor dem Termin telefonierte Herr Herold noch einmal mit mir und nahm mir somit schon ein Stückchen Angst.

Mit völligem Gefühlschaos stand ich vor der Praxis. Hätte ich nicht für das Beratungsgespräch nicht vorher bezahlen müssen, wäre ich vielleicht gegangen. Nicht nur das dieses Honorar völlig gerechtfertigt ist, wenn man das Ergebnis sieht, sondern es ist bestimmt oft auch der letzte "Schupser" die Praxis zu betreten.

Mich erstaunte die Atmosphäre. Ich hätte nie gedacht, dass es geruchlose Praxen mit Wellnessambiente gibt. Keine lauten Geräusche, keine medizinisches Besteck. Dies macht es nochmals leichter sich zu beruhigen. Auch als mich Herr Leu begrüßte, war ich sehr erstaunt, denn mich empfang kein typischer Arzt, sondern ein freundlicher Herr im Anzug.

In einem seperaten Raum, der vom Ambiente her nichts mit einem ärztlichen Beratungszimmer zu tun hat, führte Herr Dr. Leu das erste Gespräch mit mir. Um mir meine Angst zu nehmen, klärte mich Herr Leu erst einmal darüber auf, wie Angstzustände zustande kommen können und wie viele Menschen diese Probleme haben. Ich habe mich plötzlich nicht mehr alleine gefühlt.

Herr Dr. Leu fragte mich, ob er meine Zähne sehen dürfte (aber wir könnten es auch verschieben) und dadurch, daß ich den Spiegel hielt und er nur guckte, war das auch schnell und unkompliziert erledigt. Nach einem Röngenbild erklärte mir Herr Dr Leu, wie es weitergeht, klärte mich über die Operation, meine möglichen Lösungen und über die Kosten auf. Zum ersten Mal in meinem Leben verliess ich eine Praxis mit dem Gefühl: jetzt wird alles wieder gut.

Der Termin für die Operation wurde schnell festgelegt und als Ansprechpartner standen mir vor allem Herr Herold und Frau Dettmann zur Verfügung, die mich auch immer wieder beruhigten, wenn das Angstgefühl mich überkam.
Zusätzlich kamen natürlich etliche Zweifel: Ist das der richtige Weg? Ist es das Geld wert? Wie sehe ich danach aus? und und und Hinzu kam natürlich, dass alle Anderen es besser wissen und man auch noch zusätzlich durch sein Umfeld verunsichert wird.

Trozdem und mit der Überzeugung, dass es der beste Weg für mich ist, fuhr ich also schon 2 Wochen nach dem Erstgespräch nach Berlin. An dem Abend vor meiner Operation habe ich schrecklich vor Angst geweint und in der Nacht kaum geschlafen. Am nächsten Tag ging ich zitternd zur Praxis. Die behandelten Ärzte stellten sich bei mir vor und Frau Dobrin nahm mich in den Arm um mich zu trösten. Danach bekam ich das Narkosemittel und ab diesem Zeitpunkt weiss ich gar nicht mehr, was passiert ist.

Inzwischen muss ich darüber lachen, denn Frau Dobrin erzählte mir, dass ich eine Brücke, die ich kurz vor der Op verlor, gesucht habe und fragte mich, ob ich Sie wiedergefunden habe. Ich kann mich daran nicht erinnern. Irgendwann wachte ich auf und wurde in eine Krankenstation gebracht, denn ich schlief wegen der langen Narkose nicht im Hotel sondern im Krankenhaus, damit ich medizinische Betreuung hatte.

Am nächsten Tag fuhr ich in die Praxis und bekam meinen vorrübergehenden Zahnersatz, denn meine Implantate (für diese Lösung hatte ich mich entschieden) können erst nach einem halben Jahr gesetzt werden, da sich mein Knochen erst wieder aufbauen muss.

Dies ist alles nun mehrere Monate her und ich erwarte meine nächste OP mit Freude. Man mag dies gar nicht glauben, aber es ist so. Mein Leben hat sich in den letzten Monaten grundsätzlich geändert. Ich schlafe viel, ich lache laut, ich war nach Jahren wieder Skifahren, ich habe keine Magenschmerzen mehr, meine Ängste (wie z.B. Flugangst) nehmen ab, ich gehe gerne mit Freunden essen, gucke mir völlig gelassen Sendungen über Zähne im Fernsehen an, u.s.w. All die Dinge die mir vorher Angst machten, oder Situationen denen ich aus dem Weg ging, sind nicht mehr von Bedeutung.

Ich werde oft von Kunden oder Bekannten gefragt, was ich an mir verändert hätte. Viele kommen gar nicht darauf, dass es die Zähne sind. Häufiger wird eher auf einen neuen Job oder eine neue Liebe etc. getippt Dabei ist es ganz einfach: ich lache und das besonders viel und gerne!

Keiner (ausser meine besten Freunde) hat bis jetzt gemerkt, dass dies nicht meine echten Zähne sind und ich bin glücklich und erleichtert, dass ich diesen Schritt gegangen bin und es so toll aussieht. Schade, dass ich es nicht vorher geschafft habe und soviel Zeit verschwendet habe.

Als ich letzte Woche zu Herrn Dr Leu in die Praxis musste, bin ich völlig angstfrei dort hin gefahren zu einem ganz entspannten und netten Gespräch. Ein unbeschreiblich gutes Gefühl!!!

Ich möchte natürlich allen Danke sagen, die mich betreut haben und bis an diesen Punkt gebracht haben. Vor allem Herrn Herold, Dr Leu, Frau Dettmann und Frau Dobrin.


zurück zur Übersicht